In meinem Gehirn ist eine Sperrlinie.

Eine doppelte sogar.

Doch ich fahre.

Und kann es nicht glauben.

Dass ich nicht gegen eine Mauer fahre.

Stattdessen bleibe ich auf der Straße.

Ganz gerade.

Und sehe.

Ampel!

Und bremse.

Brust gegen Gurt.

Die Luft schwindet aus der Brust.

Warum bleibst du stehen?!

Siehst du die Ampel nicht?!

Doch.

Es ist grün.

Und wir stehen.

 

©Lettercastle

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2 Gedanken zu “Grün

  1. Ja, die Sperren im Kopf sind doch manchmal (oder oft?) sehr wirksam.
    Die Wahrnehmung der Wirklichkeit wird dabei sehr verdreht und verfälscht,
    bis dahin, dass wir an grüner Ampel stehen und denken, es sei rot …

    Sehr schön beobachtet!
    Und griffig erlebbar geschrieben!
    Alles Gute und lieben Gruß, M.!

    Gefällt 1 Person

    1. Danke, vielleicht wirkt meine Erzählung so real, weil es tatsächlich passiert ist. Vorgestern eben…zweite Fahrstunde…
      Da gibt es noch viel zu tun, aber sonst wird mir ohnehin langweilig. 😉
      Ebenfalls alles Gute und liebe Grüße,
      Lettercastle

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