Aloha!!
Könnt Ihr diese perfekte Imperfektion erkennen?! Wenn Ihr auf diesem Aussichtspunkt steht und Euch der Wind die Haare zerzaust, dann…fühlt Ihr Euch…glücklich…vollkommen…lebendig….
Wir gehen ins Museum und betrachten voller Staunen Kunstwerke, die dort ausgestellt werden. Dieses Verhalten beweist, dass wir blind sind. Blind obwohl wir die Bilder und Skulpturen mit geöffneten Augen wahrnehmen. Blind, weil wir nicht fähig sind, die Kunst in unserer unmittelbaren Umgebung zu erkennen. Wir gehen durch die Straßen und blicken auf den Boden, anstatt die Farben des Himmels zu genießen. Wir sehen uns im Internet Fotos von Regentropfen an, anstatt unseren Kopf zum Fenster zu drehen. Unsere kleine Welt besteht aus Pixeln und Graustufen. Farben sind uns fremd geworden. Deshalb stelle ich mir jeden Morgen die Frage: Welche Farbe hat der Himmel? Ohne jemals eine Antwort zu finden. Nur eines weiß ich ganz bestimmt: Der Himmel ist ein Platz auf Erden. Ein Platz, der sich mit allen Farben des Regenbogens schmückt. 
Deshalb öffne ich die Augen und sehe mich um…
©Lettercastle
eure Lettercastle 
   
 

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18 Gedanken zu “Perfekte Imperfektion

  1. AVE – meine schönen und geliebten >Dinge< stehen auf der Fensterbank – vor meinem Arbeitsplatz — werden täglich bewundert und umgestellt – neu benannt – meine beiden Katzen um mich herum – neben dem Computer stehen immer frische Blumen – denke an die zwei neuen Sterne am Himmel – ich meide den Friedhof – heute war der Himmel blau – dann bewölkt – dann grau – es regnete –

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    1. Hm…. Ja, ich glaube ich werde dieses Buch nun doch einmal lesen. Wir haben in der Schule einmal kurz davon gehört, aber leider fehlte die Zeit um in diesen Zeilen zu versinken.

      Mir ist diese Frage eingefallen, als ich meinen ersten „Liebster Blog Award“ erhalten und mir für meine Nominierungen Fragen ausgedacht habe. Da habe ich das Hintergrundbild meines Blogs betrachtet und mir ist diese bedeutende Frage eingefallen. Mittlerweile ist sie zu meiner Lebenseinstellung geworden.

      Liebe Grüße,
      Lettercastle

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  2. Genau deswegen und darum bin ich sehr häufig ohne Kamera unterwegs, ich schaue mir lieber direkt alles an und lasse auf mich wirken, ohne darüber nachzudenken wie sich das wohl am Besten festhalten läßt. Glück ist immer flüchtig, genauso wie jeder Augenblick…

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    1. Ja, ich finde es unglaublich wichtig im Moment zu leben und nicht an morgen zu denken. Vielleicht ist das für mich gerade deshalb von so großer Bedeutung, weil ich dazu tendiere alles zu planen und jede mögliche Entwicklung in Betracht zu ziehen. Trotzdem kommt es immer anders, als ich es erwartet habe…

      Liebe Grüße,
      Lettercastle

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  3. Als noch vor dem Internetzeitalter sozialisiert kann ich dem Text nicht ganz folgen. Natürlich ist die Wirklichkeit den Pixeln vorzuziehen und ich schaue auch nie auf den Boden, wenn ich durch die Stadt gehe. Erhöhte Punkte und Himmelsbeobachtungen sind meine Leidenschaft. Es mag Geschöpfe geben, die von ihrem i-Phone völlig gebannt sind, ich sehe sie täglich überall. Ich besitze nicht mal ein Handy. Den Gang durch einen Wald ziehe ich einer Stunde bloggen allemal vor. Wie immer bedeutet nur die Dosis das Gift: das Internet kann durchaus nützlich sein – der Wirklichkeit könnte es mich aber nie entfremden. 🙂

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    1. Es freut mich ehrlich das zu hören. Ich, als Mitglied der sogenannten heutigen Jugend, erkenne hingegen immer öfter, dass unsere Gesellschaft, oder zumindest die Kreise in denen ich mich bewege erblinden. Gerade in der Schule fällt es mir immer häufiger auf, dass die Kinder mehr an ihren Handys hängen, als an ihren Freunden.
      Deshalb habe ich es mir nun als Ziel gesetzt diesem Verhalten den Kampf anzusagen…
      Liebe Grüße,
      Lettercastle

      Gefällt 1 Person

      1. Ich kann deinen Beobachtungen leider nur zustimmen. Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene drücken ständig an diesen Dingern rum. Früher traf man sich, um sich zu unterhalten. Heute siehst Du Leute an einem Tisch und jeder ist mit seinem i-Phone beschäftigt. Einfach nur grauslich. Glaubst Du mir, dass ich nicht mal ein Handy besitze. Ich bin froh, wenn mich draußen niemand erreichen kann. Alle Mails erledige ich am Desktop. Und wer mich telefonisch haben will, muss schon das Festnetz benutzen und hoffen, dass ich zu Hause bin. So war das 40 Jahre meines Lebens – dann kam die Seuche der Smartphones und Laptops. Aber ich mache da nicht mit. Ich bin weder bei Twitter, noch beim Fratzenbuch oder WhatsApp. Was soll das alles? Belanglosigkeiten vervielfältigt auf immer mehr Plattformen zu generieren – wozu soll das gut sein, außer dass es ein eminenter Zeitfresser ist und dich innerlich krank macht. Ich sehe da eine seelisch und sinnlich verkrüppelte Generation heranwachsen. Und dann dieser ganze Serien-Scheiß im Fernsehen. Ich hasse Serien – diese Leute lieben sie. Häppchen-Kultur und sinnlose Zerstreuung scheinen die Maximen der Gegenwartskultur zu sein – schrecklich. Aber es gibt auch noch die Anderen – Gott sei Dank. Ich verstehe deine Antriebsfeder gut – viel Glück dabei!

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      2. Ja, natürlich haben die Handys auch Vorteile, doch sie haben mindestens ebensoviele Nachteile. Ich bin beispielsweise immer froh, wenn ich ausgehe, dass ich eigentlich immer jemanden anrufen kann, falls etwas passiert. Andererseits wurden alle Besitzer dieser Geräte auf eine gewisse Weise versklavt. Die Freiheit ging verloren. Jeder ist immer erreichbar und wenn das nicht der Fall ist gleicht das einem Weltuntergang.
        Aber glücklicherweise wehren sich nun mehr Menschen gegen diese Entwicklung. Fernseher werden in Lokalen wieder abmontiert und stattdessen gibt es Brettspiele, die man sich ausleihen kann. Das ist schon ein Schritt in die richtige Richtung…
        Ich hoffe, dass diese Gegenbewegung weiterhin stärker wird…
        Liebe Grüße,
        Lettercastle

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