Ich betrete den Tunnel…

Alles…

Schwarz…

Still…

Einsam…

Doch…

Was ist das…?!

Ein kleines Licht…

Es ist noch weit von mir entfernt…

Ich beginne zu laufen…

Das Licht wird größer…

Ich habe das Ende des Tunnels erreicht…

Und kann die Sonne wieder sehen…

 

IMG_1673

 

©Lettercastle

 

 

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4 Gedanken zu “Der Tunnel

  1. Mit der Angst vor dem Tode im Nacken
    Die nur verkleidete Weigerung
    Zu Leben ist
    Und was ist Leben anderes denn lieben
    Verengt Sich die Sicht
    Wie bei Trunkenen
    In einen finsteren Tunnel
    An dessen Ende
    Schwarz und ausweglos
    Vor Panik und Ekel
    Das Erbrechen
    Des vergifteten Apfels
    Ernüchtert lachend
    Nur Licht Dich erwartet

    danke
    Dir Joachim von Herzen

    Gefällt 2 Personen

  2. Es gab Zeiten, da war jeder Tunnel für mich eine große Herausforderung. Im dunklen Loch zu verschwinden hat schon etwas an sich, das mir wie sterben vorkam. Zumindest ist es der Verlust eines unserer wichtigsten Sinneswahrnehmungen, der Verlust des Sehen-Könnens und damit auch der Verlust der Orientierung.
    Kommt am Ende dann ein kleiner Lichtpunkt in Sicht, und wenn er noch so winzig ist, er bedeutet, der Tunnel hat ein Ende! Was für ein erlösendes Gefühl!

    Und genau das finde ich in Deinem Gedicht wunderbar verdichtet beschrieben. Du schaffst es, mit knappen Worten alle die Gefühle und Erlebnisqualitäten hineinzupacken, die solch eine Tunneldurchquerung mit sich bringen kann.

    Ich danke Dir!
    Lieben Gruß, M!

    Gefällt 2 Personen

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