Nur heute Nacht wünsche ich mir,

dass du bei mir bist.

Wir könnten hier sitzen mit einem großen Bier

und vergessen, dass du mich morgen bereits wieder verlassen wirst.

Nur heute Nacht wünsche ich mir,

dass du mein Dschinni bist

und meine Träume wahr werden lässt.

Nur heute Nacht wünsche ich mir,

dass wir gemeinsam durch die Straßen schreiten.

Die Pfade der Realität sollen uns entgleiten.

Unter diesem Mond existieren nur wir.

Nur heute Nacht wünsche ich mir,

dass du gänzlich aus Schokolade bestehst

um dich verspeisen zu können wie ein wildes Tier

und mich dein zartes Wesen wiederbelebt.

Nur heute Nacht wünsche ich mir,

dass ich eine lebende Kamera bin,

damit du niemals entfliehst aus meinem Sinn

und ich wieder und wieder zu dieser Nacht zurückkehren kann.

Nur heute Nacht wünsche ich mir,

was nie geschehen wird,

denn ich sitze hier in dieser verlassenen Bar

und weiß, meine Träume werden niemals wahr.

©Lettercastle

Advertisements

6 Gedanken zu “Dschinni

  1. Sehr eindrucksvoll geschrieben, dieses Einsamkeits-Sehnsuchts-Gedicht!
    Und sehr traurig finde ich, dass die Träume wohl niemals wahr werden sollen …
    Ich selbst bin da eher auf hoffnungsvolle Lichtblicke eingestellt.

    Wieder einmal ein sehr tiefsinniger Gedankenanstoß!
    Vielen Dank!

    Lieben Gruß, M!

    Gefällt 2 Personen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s