Felder…

Dörfer…

Wälder…

Ähnlich einer Zeitmaschine…

Wo Menschen gelebt, gehasst und geliebt haben…

Jeder Platz hat seine Geschichte…

Viele bleiben ein Geheimnis…

Andere werden berühmt…

Doch die Reise geht weiter…

Die Sicht verschwommen durch die dreckige Scheibe…

Musik kommt aus den Kopfhörern…

Das Brummen des Motors ist immer im Hintergrund…

Ich weiß was der Vergangenheit angehört, doch was kommt ist unbekannt…

 

©lettercastle

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7 Gedanken zu “Alles zieht vorbei

  1. Die vergangene Zeit bleibt uns präsent,
    manchmal gleich einem schnell ablaufenden Film,
    manchmal wie schöne oder schlimme Standbilder.
    (… gelebt, gehasst, geliebt …)
    Was noch kommen wird, entzieht sich jetzt unserer Kenntnis,
    nur Augenbllick für Augenblick erhalten wir Einblick,
    der morgen schon wieder Rückblick heißt …

    Eine sehr griffige Zusammenfassung über das Leben, dieses Gedicht!
    – zumindest über einen Aspekt.
    Vielen Dank!
    Lieben Gruß, M.

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      1. In diesem Gedicht entdecke ich, je öfter ich es lese, sehr schön stimmige, sehr verdichtete Gedanken. Über jeden könnte ich viele Sätze schreiben.

        „Jeder Platz hat seine Geschichte.“, ist zum Beispiel so einer.
        Es fällt mir immer mehr auf, dass es tatsächlich solche geschichtenträchtige Plätze zuhauf gibt. Immer, wenn ich real oder in Gedanken (-Erinnerungen) einen „Platz“ (Ort) aufsuche, werden „seine“ (und damit natürlich auch meine) Geschichten wieder sehr lebendig. Dieses „Wiedererwachen“ der Geschichten kann sehr sachte beginnen und seine angemessene Zeit brauchen, es kann aber auch sofort und und sehr lebendig, fast „wie wirklich“ geschehen.

        „Alles zieht vorbei“ hat mich wieder darauf aufmerksam gemacht. Fast möchte ich ergänzen „immer wieder“, weil ich es so erlebe.

        Schön finde ich auch, dass die Punkte im Text mir genügend eigenen Spielraum lassen…
        Sie sind ein ganz wichtiges Element dieses Gedichts!

        Einen schönen Tag und lieben Gruß, M.

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  2. Hallo Lettercastle.

    ein schönes Gedicht! Doch eine Frage: Willst du etwas bestimmtes mit den drei Punkten hinter jedem „Vers“ ausdrücken? Für gewöhnlichen bedeuten sie ja, das etwas an einem Satz noch fehlt, offen ist, hinzugefügt werden kann. Was denkst du dazu?

    Schöne Grüße,

    Sir Maxwell, der Ritter aus einer anderen Zeit 🙂

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Sir Maxwell,

      vielen Dank für das Kompliment! 🙂 Ich möchte tatsächlich etwas mit den drei Punkten ausdrücken. Gewissermaßen möchte ich den Satz wirklich unvollständig lassen, doch das nicht im gewöhnlichen Sinn. Literatur besonders Poesie sind immer unvollständig solange sie nicht von einem Leser/ einer Leserin interpretiert wurden und genau darauf weisen diese Punkte hin…
      Liebe Grüße,
      Lettercastle

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      1. Ein ziemlich „post“-modernes Verständnis von Autorschaft, wie ich finde. Erinnert mich auch an die „Sprachkrise“ wie sie um 1900 in der LIteratur verstärkt aufkam. Jedenfalls ein interessantes Konzept und ein nicht alltäglicher Gedanke. Aber ja Lyrik ist natürlich prädestiniert gerade den Augenblick festzuhalten, dem an sich ja schon ein höchst flüchtiges Moment innewohnt. In diesem Sinne schöne Grüße 🙂

        Gefällt 1 Person

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